Etappe 6

Ein echt zäher Start heute. 
Die Achillessehne zwickt und ist ordentlich geschwollen. Was würde ich jetzt zu meinen Patienten sagen... Zum Glück bin ich derzeit im Urlaub und kann mich voll auf mich selbst konzentrieren und brauch keinen Physio fragen. 

Die ersten Meter sind echt schwer. Aber nach etwa drei km streckt sich der Tross und ich finde hinter Lionel einen halbwegs schmerzfreien Rhythmus. Es geht - wen wundert es - mal wieder an einer Bundesstraße entlang. 
Der Plan ist laufen und gehen im Wechsel. Morgen is die Königsetappe mit gut 90km. Also heißt es den Körper schonen (wenn man davon bei solchen Distanzen überhaupt sprechen kann).

Soweit so gut. Ab km 27 gingen dann so langsam die Muskeln zu. Kürzere Lauf- und längere Gehstrecken mussten her. Machte aber nichts, weil ich sehr gut in der Zeit lag. Klar, man schont die eine Struktur, aber fordert eine andere dafür umso mehr. 

Mittags gingen die Wolken weg und die Sonne kannte  zwischen den Korn- und Maisfeldern keine Gnade. Mittlerweile sind wir abwechslungsreicher, überwiegend auf kleinen ländlichen Straßen unterwegs. Lauschige Häuschen gibts hier und eine uralte Mühle und man kann so langsam wieder genießen was man hier tut. Auch die Landschlaft ändert sich merklich, es wird langsam hügelig. Die letzten km ging es dann noch durch einen schönen kleinen Waldtrail, der mich alles vergessen ließ und so richtig Spaß gemacht hat. Im Ziel. Halbwegs geschont, trotzdem müde, recht zufrieden - Zielbier! Etappe 6 - check !

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